Alles im Korn…
Hat es in sich – Getreide
Körner sind nicht nur lecker, sondern auch nahrhaft und gesund… stecken doch gleich mehrere gute Inhaltsstoffe in einem Korn. Körner sind wertvolle Energieträger, beinhalten viel Stärke und Eiweiß – und als ob das nocht nicht genug ist, auch reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Nicht ohne Grund gehört ein „Brot“ zu den wichtigsten, beliebtesten und vielfältigsten Lebensmitteln der modernen Menschen.
Doch was genau ist denn ein Korn?
Beruhigender Anblick – ein Getreidefeld
Zu den alten Körnern gehören Getreidesorten wie Emmer, Karmut und Einkorn. Heute werden aber eher bekanntere Sorten sie z.B. Weizen und Roggen angebaut, weil sie einfach mehr Ertrag bringen. Wer vielleicht Weizen nicht verträgt, der sollte es einmal mit Spelzgetreide versuchen. Die alten Sorten sind übrigens besonders eiweißreich und so gibt es sie häufig noch in Bio-Läden zu kaufen. Wahrscheinlich auch, weil viele Menschen aktuell eine eiweißreiche Kost bevorzugen. Doch auch Dinkel enhält jede Menge Eiweiß, Ballaststoffe und auch Vitamine und Mineralstoffe.
Weitere Getreidesorten sind Gerste, Hafer oder auch Hartweizen, Mais und Hirse. Doch die Liste der Getreidesorten muß noch um ein paar Exoten ergänzt werden, die zum Teil in unserem Land auch mittlerweile sehr beliebt sind, wie z.B. Reis, Amarant oder auch Buchweizen.
Macht Fingerfood wirklich glücklich?
Klassisches Fingerfood – Pommes
Wo wir hier doch grad von Reis sprechen… dieser kommt ja bekanntlich aus dem Land des Lächelns. Dort isst man schon seit langer Zeit mit Stäbchen. Wusstet ihr eigentlich, dass ca. 1,2 Milliarden Menschen auf der Welt mit Stäbchen essen. Mit Messer und Gabel essen dagegen nur ca. 900 Millionen Menschen (und das auch eigentlich erst seit dem 19. Jahrhundert, denn früher – so um das 16. Jahrhundert, galt eine Gabel als Symbol des Teufels). Stellt sich die Frage, womit isst denn der Rest? Tatsächlich nutzen über 4 Milliarden Menschen auf der ganzen, großen Welt zum Essen die Finger. Wer hätte das gedacht… 😉 Mit den Fingern essen (so isst man oft ja auch Brot und wahrscheinlich schließt sich da auch wieder der Kreis), macht übrigens glücklich und bedient die Ursinne. Sagen zumindest Psychologen. Denn das Essen mit den Fingern versetzt uns in die Kindheit zurück und erinnert uns (wohl eher unterbewusst) an eine Zeit ohne Sorgen, an spielen und somit auch an eine gewisse Zwanglosigkeit. Kein Wunder, dass wir ab und zu doch mal zum Burger und zu den Pommes greifen müssen… – ist dann halt Wellness für den Bauch und die Seele… 😉
Übrigens wer nun denkt, er kauft beim Bäcker oder im Supermarkt ein besonders gesundes Vollkornbrot, der sollte unbedingt darauf achten, dass ein solches Brot zu mindestens 90 Prozent aus Vollkornschrot oder aber Vollkornmehl besteht. Denn nur dann ist es ein echtes, gesundes und vollwertiges Vollkornbrot.
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