
FX Mayr Kur: Meine Erfahrung mit der FX Mayr Kur *Teil 1
Tanja Klindworth
Was ist eine FX Mayr Kur? Was bringt diese Fasten Kur? Wir haben es auf Rügen ausprobiert

Was ist eine FX Mayr Kur? Was bringt diese Fasten Kur? Wir haben es auf Rügen ausprobiert
…oder wohl besser gesagt, mein FX Mayr Kur Tagebuch. Denn ich war in den letzten Tagen in Binz auf Rügen, um einmal in eine FX Mayr Kur hineinzuschnuppern. Eine FX Mayr Kur ist eine Art Fastenkur. Ausführlicher habe ich euch die FX Mayr Kur in unserem Wellness-Lexikon beschrieben – also, wenn du mehr darüber wissen willst, klick dich da mal rüber. Wenn du aber mehr über meine Reise, meine Erfahrungen und Eindrücke erfahren möchtet – ob ich die FX Mayr Kur gut fand, ob das was für mich ist oder auch nicht – dann solltest du jetzt aufmerksam weiterlesen…
Meine Anreise auf die Ostseeinsel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern verlief reibungslos – damit hatte ich an diesem Dienstagmorgen gar nicht gerechnet. Ganz früh bin ich aufgebrochen, um auch wirklich gegen Mittag im FX Mayr Kur Hotel einzutreffen. Gleich nach dem Check-in stand die Untersuchung bei Dr. Rohde-Baran vom Artepuri med. Gesundheitszentrum an. Ich stellte mein Gepäck in der Suite (fast so groß wie ein Tanzsaal) ab, schlüpfte in meinen Bademantel und machte mich auf den Weg zu einem Bademantelgang in das benachbarte Gesundheitszentrum.
Die ärztliche Eingangsuntersuchung dauerte fast eine Stunde. Sie bestand im ersten Teil aus einer ausführlichen Befragung. Was bewegt mich aktuell, worunter leide ich, gab es Operationen, Krankheiten, Allergien oder Unverträglichkeiten?
Im Anschluss folgte eine körperliche Untersuchung (Blutdruckmessung, Wiegen, Maßerfassung, Bauch-/Darmabtastung etc.). Anschließend stellte Frau Dr. Rohde-Baran für mich einen individuellen FX Mayr Kur-Ablauf zusammen. Dabei wurden nicht nur die Art der Mahlzeiten, sondern auch verschiedene Anwendungen, die mir während des Aufenthalts zuteilwerden, vermerkt.
Gut zu wissen: Das Artepuri med. Gesundheitszentrum ist übrigens ein sehr heller Bau mit viel Glas – modern, aber dennoch gemütlich. Die Behandlungs- und Anwendungsräume verteilen sich auf drei Stockwerke.
Gegen 14:30 Uhr beendete ich die Untersuchung und begab mich direkt zu meiner ersten Anwendung. In meinem Plan stand eine Detox-Behandlung von ca. 20 Minuten. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein Ganzkörperpeeling im Softpack handelt. Bevor die Entgiftung begann, stand noch eine kleine Fotosession an – schließlich befinde ich mich auf Rügen, im Upstalsboom Hotel MeerSinn und im Artepuri med. Gesundheitszentrum, und recherchiere für das demnächst erscheinende Binz Magazin. Nach der Fotosession begann dann die eigentliche Behandlung.
Das Peeling wurde von Michael Mauritschat durchgeführt – mit Himalaya-Salz und Jojobaöl. Anschließend duschte ich die Salzreste von meinem Körper ab und wechselte in einen Nebenraum, in dem eine Behandlungsliege und eine Detox-Lymphdrainage auf mich warteten. Diese Behandlung, die in der Fachsprache auch als Schröpfen bezeichnet wird, erfolgte durch den Einsatz kleiner Schröpf-Gläser und gezielter Massagehandgriffe von Michael. Gegen 16:30 Uhr verließ ich das Artepuri med. Gesundheitszentrum, begleitet von einem Tee – natürlich abgestimmt auf meinen Typ.
Anhand dieser Typen werden Tees, Packungen, Massageöle und auch Speiseöle auf den Gast abgestimmt. Dabei wird nach wärmend, kühlend, wasserzuführend oder entwässernd unterschieden.
Anschließend verkrümmelte ich mich noch für eine Stunde auf dem Zimmer, ruhte mich aus, trank noch ein wenig (immerhin sollen es pro Tag mindestens 3-4 Liter sein) und verarbeitete die Eindrücke des Tages. Natürlich packte ich auch erstmal in Ruhe meinen Koffer aus. Wieder in alltagstauglicher Wohlfühlkleidung, trat ich gegen 18:00 Uhr den Weg zum Abendessen an.
Seit dem Frühstück – das nur aus ein wenig Obst bestand, denn ich bereitete mich bereits seit Sonntag auf meinen Trip nach Rügen vor – hatte ich nichts mehr gegessen. Umso mehr freute ich mich auf das, was da kommen würde, auch wenn mir schon klar war, dass es nicht sooooo reichhaltig sein würde.
Ich nahm also auf der sogenannten Mayr Empore im Restaurant des Hotel Meersinn Platz. Nachdem ich nach meinem Namen gefragt wurde, wusste das Restaurantpersonal sofort, was ich zu essen bekommen sollte. Mein Abendessen bestand aus einem Teller Steckrübensuppe und zwei Reiswaffeln. Um wirklich satt zu werden, heißt es, die Reiswaffeln – pro Bissen etwa 30 bis 40 Mal – gründlich zu kauen, eventuell zusammen mit der Suppe, je nach Geschmack.
Zu den Mahlzeiten bei der FX Mayr Kur gibt es keinerlei Getränke – das letzte Getränk sollte mindestens eine halbe Stunde vor dem Essen und frühestens eine halbe Stunde nach dem Essen konsumiert werden. Für eine solch kleine Portion braucht man also schon mal gut eine halbe Stunde. Ich habe sogar länger gebraucht. Danach war ich allerdings wirklich satt – die Magie liegt wohl tatsächlich im Kauen – und dazu nehmen wir uns heute oft viel zu wenig Zeit.
Gegen 18:30 Uhr machte ich mich wieder auf den Weg zurück ins Zimmer, las dort noch ein wenig, telefonierte mit der Familie und schlief unglaublich müde gegen 21:00 Uhr ein.
Mein zweiter Tag beginnt recht früh. Ich habe den Wecker auf 7:30 Uhr gestellt, denn ich möchte an diesem Morgen beim Nordic Walking am Strand dabei sein. Der Treffpunkt für die Teilnehmer ist um 8 Uhr im Foyer des Artepuri med. Gesundheitszentrums.
Unter Anleitung von Torsten Kohlschmidt geht’s an den Strand. Wir schnallen die Stöcke an und marschieren in Richtung Prora – entlang des Strandes, ca. 1,5 Kilometer, bis wir anhalten und ein paar Übungen absolvieren. Anschließend gehen wir 1,5 Kilometer zurück zum Hotel. Insgesamt sind wir fast eine Stunde unterwegs, bis wir wieder im Hotel ankommen.
Gegen 9 Uhr bin ich wieder auf meinem Zimmer, dusche fix und starte dann zum Frühstück. Mittlerweile habe ich sogar so etwas wie Hunger. Zum Frühstück gibt es für mich eine trockene Semmel, in sehr dünne Scheiben geschnitten, Schafsjoghurt und Avocadocreme. Ich nehme jeweils eine Scheibe Semmel, bestreiche sie mit der Avocadocreme (dippen geht natürlich auch) und dann ab damit in den Mund – und jeden Bissen – wie gehabt – 30 bis 40 Mal kauen, bis eine Art Brei im Mund zusammenläuft. Dann wandert ein Löffel Joghurt in den Mund – alles gut vermischt, bevor ich es schlucke. Auch hier kann so ein Frühstück locker 30 Minuten dauern. Aber… ich bin trotz der kleinen Menge tatsächlich wieder satt!
Gleich nach dem Frühstück starte ich erneut zum Gesundheitszentrum, denn nun steht eine Shiatsu-Behandlung mit Katharina Krabben auf dem Programm (mehr zu Shiatsu findest du auch wieder in unserem Wellness-Lexikon). Für mich war es tatsächlich die erste Shiatsu und ich bin wirklich sehr begeistert von Katharina – sie hat einen richtig guten Job gemacht. Bei einem typgerechten Tee haben wir uns nach der Behandlung noch ein wenig unterhalten, und man merkt sofort, dass sie ihren Job mit ganz viel Leidenschaft betreibt.
Ursprünglich hat Katharina eine Ausbildung zur Sportwissenschaftlerin gemacht, weshalb man sie im FX Mayr Kur Hotel auch bei Kursen wie etwa Bauch-Beine-Po antrifft. Die Ausbildung zur Shiatsu-Praktikerin absolvierte sie am Europäischen Shiatsu-Institut in Berlin. Jedes Jahr steht zudem eine Fortbildung auf ihrem Programm – dazu kommt kein Geringerer als Shiatsu-Experte Len Martin aus Australien ins Gesundheitszentrum, um die Mitarbeiter zu schulen.
Sie gab mir noch mit auf den Weg, dass ich heute Nachmittag etwas müde sein könnte – ich weiß nicht, ob es am Wetter lag (es regnete den ganzen Nachmittag) oder wirklich an der Shiatsu. Jedenfalls wurde ich am Nachmittag sehr müde und bekam auch ein wenig Kopfschmerzen. Daher habe ich mich nach dem Mittagessen (es gab einen für mich „unleckerer“ Reisbrei – andere mögen den wohl, aber ich nicht – ich mag übrigens auch keinen Milchreis oder Griesbrei) einfach aufs Ohr gehauen und etwas geschlafen.
Gut zu wissen: Beim Fasten leiden viele Menschen unter Kopfschmerzen. Das liegt oft am Kaffeeentzug. Auch ich outet mich an dieser Stelle als großer Kaffeefan.
Gegen späten Nachmittag machte ich mich im Bademantel auf in den Wellnessbereich. Ein paar Runden schwimmen standen auf dem Programm. Der Wellnessbereich MeerSinn Spa war an diesem Tag ganz schön voll – klar, wenn es draußen so ein echtes Schietwetter ist. Ich schwamm ein paar Runden und chillte.
In die Sauna ging es für mich lieber nicht – während der FX Mayr Kur wird davon abgeraten. Gegen 18 Uhr ging’s dann zurück aufs Zimmer – ich machte mich fertig für das Abendessen. Auf dem FX Mayr Kur-Gourmet-Plan stand heute eine Selleriesuppe – natürlich wieder mit den beiden Reiswaffeln. Gegen 19 Uhr war ich fertig und traf mich im Foyer mit der Geschäftsführerin des Gesundheitszentrums, Annette Riedel.
Gut zu wissen: Am Mittwochabend ab 19 Uhr führte Annette Riedel mit interessierten Gästen ein Coaching-Game durch. Die Teilnehmerzahl variiert – mal sind es drei Personen, manchmal waren es auch schon 12.
Heute gab es leider keine weiteren Interessenten (nur mich), also setzten wir uns zusammen. Sie berichtete mir von ihrem Werdegang und erklärte mir ein wenig zum Spielablauf.
Gegen 20:15 Uhr beschloss ich, trotz Regen, noch einen Spaziergang am Strand anzutreten. Ich brauchte ein wenig frische Luft, denn ein Restkopfschmerz war immer noch da. Also zog ich mir einen warmen Mantel an und stapfte runter zum Strand. Ich wanderte etwa einen Kilometer entlang des Strandes (bis zur Außenstelle des Binzer Standesamts; direkt in den Dünen), telefonierte dabei mit meiner Familie, atmete ein paar Mal tief durch und kehrte dann zurück zum Hotel. Gegen 21:30 Uhr war ich wieder auf meinem Hotelzimmer.
Transparenz: Als Freiberuflerin schreibe ich auch Reiseberichte für andere Medien. Die FX Mayr Kur hab ich für einen Artikel im Binz Magazin – in der Rubrik Aktiv & Gesund – getestet. Ich wurde im Rahmen dieses Auftrags, zur FX Mayr Kur und ins FX Mayr Kur Hotel (Upstalsboom Hotel meerSinn) von der Kurverwaltung Binz eingeladen. Für meinen Artikel im Binz Magzin habe ich ein Honorar erhalten. Ich schreibe natürlich trotzdem nur ehrlich und authentisch von meinen Erlebnissen und Eindrücken. Die Fotos in diesem Beitrag stammen aus unserem Archiv und teilweise von der Kurverwaltung Binz, Konrad Nickel. Der Fotograf hat mich an einigen Tagen begleitet.
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